Ilyanis Music

Hassan Mokhlis

Hassan Mokhlis erlernte bereits in den 70er Jahren die granadisch-andalusische Musik bei Meister Cheikh Salah Chaban in Oujda (Marokko). In den folgenden Jahren studierte er ebenfalls den andalusischen Gesang und mehrere Musikinstrumente (Gitarre, Mandoline, Geige, Oud, ...) und wurde dabei ein Kernmitglied der „Orchestre Andalous d´Oujda“. Er trat unzählige Male mit diesem Orchesters auf (darunter auch TV-Aufnahmen) und sammelte dabei viele Erfahrungen dieser Art der marokkanischen Musik. Parallel dazu war er stets eng mit den zahlreichen Musikrichtungen, die in der damaligen marokkanischen Gesellschaft bekannt waren, verbunden: klassische orientalische Musik (Oum-Kalthoum, Mohammad Abdelwahhab usw)., klassische marokkanische Musik (Ibrahim Al Alami, Abdelwahhab Addoukkali, Abdelhadi Belkhayyat etc). Und wie alle Jungen seiner Generation interessierte er sich auch für  Berbermusik, Gnawamusik, „moderne“ marokkanische Musik (Tagadda, Nas al Ghiwan, Jil Jilala),... westlich orientierte marokkanische Musik (Migri), und die damals in Marokko, vor allem bei der jüngeren Generation verbreitete, westliche Musik.

Ende der 70er Jahre verließ Hassan Mokhlis Marokko, um in Frankreich (Straßburg/Strasbourg) zu studieren. 1980 gründete er die Band „Tilal“ und trat mit ihr mehrmals in Straßburg und in verschieden Städten Frankreichs auf, bis er 1986 nach Deutschland zog. Nach einer mehrjährigen, durch Beruf und Familie bedingten Pause kehrte Hassan Mokhlis in den Jahren 95/96 zum aktiven musikalischen Leben zurück. Er wurde Mitglied des „Dietzenbacher Gitarrenkreises“ in Dietzenbach und arbeitete in Frankfurt an dem Projekt „Kifkif“(CD Moulana) mit. In der gleichen Zeit bereitete er seine CD „Hanin/Nostalgie“ vor. Die beiden CDs wurden im Sommer 2003 veröffentlicht.

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